Die Umsetzung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie (kurz PSD2) hat in den vergangenen Monaten beträchtliche Einschränkungen für Bankkunden bedeutet. In den kommenden Monaten kann es daher aufgrund technischer Anpassungen bei verschiedensten Zahlungsdienstleistern vereinzelt zu Ausfällen und Verzögerungen kommen. Auch Vermietet.de ist hiervon betroffen: neben neuen Authentifizierungsprozessen wurde an einigen Stellen der komfortable Mieteingangcheck bzw. die hiermit verbundene Verbindung zum Bankkonto beeinträchtigt. Wir bedauern dies sehr und entschuldigen uns, wenn Ihnen hierdurch Unannehmlichkeiten entstanden sind.

Hintergrund: Am 14. September traten wichtige Teile der oben genannten Zahlungsrichtlinie in der EU in Kraft. Die Zahlungsrichtlinie ist zwar nicht neu, doch die Details wurden erst im Laufe der letzten Jahre ausgearbeitet und müssen nachwievor umgesetzt werden. Die Richtlinie sieht unter anderem vor, dass sich künftig jede natürliche Person bei der Nutzung von Bankdienstleistungen in der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierng identifizieren muss. Das kann eine TAN sein, ein Passwort, ein digital übermittelter Fingerabdruck oder eine Gesichtserkennung – Papierhafte TAN-Listen sind jedoch nicht mehr gültig. Weiterhin müssen Banken nun eine technische Schnittstelle — die sogenannte API — zu den Kundenkonten für Finanzdienstleister öffnen bzw. die zum Großteil bereits bestehenden APIs auf den neuen Standard umstellen.

Um die Mieteingänge auf Vermietet.de anzeigen zu können, ist es bankenseitig notwendig, die digitale Schnittstelle entsprechend der neuen Richtlinienstandards einzurichten. Für diverse Institute war dies zumindest kurzzeitig mit technischen Herausforderungen verbunden, deren Behebungsdauer für uns leider nicht immer ersichtlich ist. In der Folge kann Vermietet.de als Dienstleister zeitweise nicht auf Bankkonten von Nutzern zugreifen und gewohnte Services anbieten, die mit dieser Schnittstelle verbunden sind. Das bedeutet, dass eine Schnittstelle zu allen deutschen Banken nicht zu jeder Zeit möglich ist. Diese Ausfälle sind in der Regel kurzzeitig und zumeist können Sie auf Ihre Daten nach erneuter Verbindung wie gewohnt zugreifen. Jedoch kann ein solcher Ausfall in wenigen Ausnahmen auch einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen betragen. Wir versichern Ihnen, dass wir mit allen betroffenen Banken partnerschaftlich an der Lösung dieser Störungen arbeiten.

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